Nachhaltige Entwicklung
Im täglichen Leben
Unser aktuelles Konsum- und Produktionsverhalten würde eigentlich mehrere Planeten benötigen.
Die nachhaltige Entwicklung umfasst alle Gebiete: Umwelt, Sozialverhalten, Wirtschaft, Kultur, „Zivilgewissen“.
Jeder einzelne kann durch sein gezieltes Öko-Verhalten beitragen, unsere ökologischen Fussabdruck zu verringern: weniger Abfall, weniger Verschmutzung, Wasser- und Energie-Einsparung, verantwortungsbewusste Mobilität und Konsumverhalten.
Auch in der Wirtschaft und im persönlichen Verhalten kann jeder einen Beitrag leisten, in dem er nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Nachhaltiges Verhalten muss nicht unbedingt einschränkend oder langweilig sein; auf die Psyche wirkt es sogar befreiend und befriedigend.
Sich von unnötigen Dingen trennen, sich bei Lebensmitteln, Bekleidung und Kosmetik für gute und natürliche Produkte zu entscheiden, verbessert unsere Lebensqualität.
Produkte aus dem fairen Handel kaufen bedeutet, eine Wirtschaft zu fördern, in der die Entwicklung und das Wohlergehen der Menschheit im Vordergrund stehen.
Am sozialen Leben im eigenen Quartier oder in der eigenen Stadt teilnehmen, aktiv am Vereinsleben mitmachen. Dies fördert den persönlichen Austausch, bereichert unser Sozialverhalten und lässt die Solidarität mit unseren Mitmenschen wachsen.
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1. Energie sparen
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2. Abfall reduzieren
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3. Giftige Produkte vermeiden
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4. Wasser sparen
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5. Mobilität
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6. Umweltschutz betreiben
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7. Bekleidung und andere nicht belastende Materialien
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8. Ernährung
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9. Vertretbares Konsumverhalten
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10. An der menschlichen Entwicklung teilnehmen
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Energie sparen
- Haushaltgeräte komplett ausschalten, nicht im Stand-by Modus lassen, Mehrfach-Stecker mit Schalter benutzen.
- Das Licht ausschalten, wenn man ein Zimmer verlässt.
- Energiespar-Lampen installieren.
- Für eine gute Isolation sorgen, Doppel- oder Mehrfach-Verglasung anbringen.
- Die Heizung herunter schalten, da oft zu hoch eingestellt, 18° im Haus genügen.
- Klimageräte vermeiden, Luftbefeuchter bevorzugen oder ganz einfach ein feuchtes Tuch verwenden.
- Haushaltgeräte der Öko-Klasse A kaufen (Gütesiegel!)
- Die Temperatur des Kühlschrankes zwischen 5 und 7 Grad einstellen, regelmässig abtauen, die Tür nur für kurze Zeit öffnen.
- Die Waschmaschine vollständig füllen, Vorwasch-Programm vermeiden, bei niedrigen Temperaturen waschen oder Kurzprogramm verwenden.
- Den Warmwasser-Boiler auf 50° Grad einstellen.
- Deckel auf den Kochtöpfen verwenden.
- Computer: ein Flachbildschirm verbraucht zweimal weniger Strom als ein herkömmlicher Bildschirm.
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Abfall reduzieren
- Hausmüll trennen: Papier, Plastik, Pet, Kompost, Glas, etc. separat entsorgen
- Den Kleber „Stopp Werbung“ am Briefkasten anbringen
- Plastiksäcke vermeiden, wieder verwendbare Taschen evtl. aus Bio-Baumwolle verwenden.
- Leitungswasser trinken, keine sinnlosen Wasserflaschen aus Plastik kaufen.
- Organische Abfälle im eigenen Garten recyceln (Komposthaufen)
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Giftige Produkte vermeiden
- Ökologische Putz- und Kosmetikartikel kaufen
- Gebrauchsfertige Putztücher meiden, da sie gefährliche Harze enthalten (Formaldehyd)
- Abflussrohre mechanisch entstopfen, giftige Produkte vermeiden
- Abgelaufene Medikamente zur Entsorgung in die Apotheke bringen
- Keine Insektenvertilgungsmittel im Garten verwenden
- Jegliche Art von Reinigungssprays oder Deodorants vermeiden
- Täglich lüften, mindestens eine halbe Stunde, dies reduziert die interne Luftverschmutzung
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4. Wasser sparen
- Die Dusche dem Vollbad vorziehen (Dusche 50 l Wasser, Badewanne 250 l)
- Den Wasserhahn nicht laufen lassen: 3 Min. offener Wasserhahn = 12 x 1.5 l- Flaschen.
- Wasserspar-Vorrichtungen montieren. Luftdüsen sowie moderne Mischbatterien reduzieren den Wasserverbrauch.
- Toilettenspülungen mit Zweifach-Tasten verwenden oder eine volle Wasserflasche in den
- Wasserkasten der Toilette legen, dies verringert den Wasserverbrauch.
- Zimmerpflanzen in der Wohnung gedeihen lassen: der Stoffwechsel der Pflanzen ist eine natürliche Feuchtigkeitsquelle bei zu trockener Raumluft.
- Das eigene Auto nicht unter einem kontinuierlichen Wasserstrahl waschen, Eimer und Schwamm benutzen.
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5. Mobilität
- Öffentliche Verkehrsmittel benutzen, Fahrrad fahren, laufen, Rollschuhe, etc.
- Die Eisenbahn bevorzugen; das Flugzeug nur im Ausnahmefall benutzen: der Zug produziert 60 mal weniger CO2 als das Auto, und 30 mal weniger als das Flugzeug.
- Das Auto teilen: z.B. auf dem Arbeitsweg; spezielle Organisationen kontaktieren, die Mitfahrgelegenheiten für kurze oder lange Strecken anbieten, sich mit Kollegen oder Freunden absprechen, die den gleichen Weg haben.
- Ein Auto mit niedrigem Verbrauch und CO2-Emissionen kaufen (Gütesiegel) Off Road Fahrzeuge links liegen lassen.
- Das eigene Auto nicht für Strecken unter 2 km benutzen. Ein gemässigtes Fahrverhalten anwenden.
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6. Umweltschutz betreiben
- Möbel oder Parkett mit „Gütesiegel“ kaufen
- Recycling-Papier verwenden, Papier beidseitig bedrucken
- Wieder verwertbares Schulmaterial kaufen
- Die Biodiversität im eigenen Garten bevorzugen, Rasenflächen vermeiden.
- Während dem Wandern oder dem Pic-Nic Abfälle einsammeln und wieder nach Hause bringen.
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7. Bekleidung und andere nicht belastende Materialien
- Bekleidung aus natürlichen Textilien bevorzugen, welche aus Bio-Produktion oder aus fairem Handel stammen.
- Pelz vermeiden, auch synthetischen.
- Spielsachen: zu viel Verpackungsmaterial vermeiden, Naturmaterialien oder fördernde
- Spielsachen (Bausteine) bevorzugen.
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8. Ernährung
- Fleisch wenn immer möglich durch Getreide und Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen, etc.) ersetzen.
- Bio-Produkte kaufen, Gen-modifizierte
- Lebensmittel vermeiden (OGM) Lebensmittel nicht verfallen lassen
- Produkte aus fairem Handel kaufen
- Saisongerechte Lokalprodukte kaufen
- Den Handel „aus nächster Nähe“ bevorzugen
- Fisch mit Gütesiegel essen; auf Thunfisch, Dorsch oder Scholle verzichten, da diese Sorten vom Aussterben bedroht sind.
- Fische aus Intensiv-Zuchten vermeiden, ebenso tiefgekühlte Garnelen, da sie oft in
- Entwicklungsländern ohne Rücksicht auf Wasser und Umwelt gezüchtet werden und dadurch die Mangroven zerstört werden.
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9. Vertretbares Konsumverhalten
- Auf unnötige Anschaffungen verzichten
- Mieten statt kaufen (die Bohrmaschine wird einmal im Jahr gebraucht)
- Notwendigkeit vor der Anschaffung prüfen
- Markenartikel und Gütesiegel bevorzugen
- Im Betrieb Verantwortung übernehmen bei sozialen und umweltschützerischen Aspekten in den Produktionsabläufen.
- Auf Umwelt belastende Produkte verzichten: sich nicht scheuen, bei den Produzenten weitere Informationen zu verlangen.
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10. An der menschlichen Entwicklung teilnehmen
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Solidarität haben gegenüber den Entwicklungsländern und den Menschen, die uns umgeben.
- Private Organisationen finanziell, moralisch und aktiv unterstützen.
- Nachhaltige Entwicklung und internationale Solidarität lehren
- An Sensibilisierungs-Events teilnehmen: in der Schule und/oder im Betrieb: mit gutem Beispiel vorangehen, abstimmen gehen.
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